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Das Lieblingsfoto liegt noch vor uns – ein Gedanke von Imogen Cunningham
“Which of my photographs is my favorite? The one I’m going to take tomorrow.”Imogen Cunningham Sinngemäße deutsche Übersetzung:„Welches meiner Bilder ist mein Lieblingsfoto? Das, welches ich morgen machen werde.“ Warum ausgerechnet das Foto von morgen? Wer länger fotografiert, kennt vermutlich beide Seiten: Da gibt es Bilder, an denen man hängt. Vielleicht wegen des Motivs, vielleicht wegen der Erinnerung, vielleicht auch einfach deshalb, weil bei diesem einen Foto Licht, Moment und Gestaltung erstaunlich gut zusammengefunden haben. Und trotzdem wäre es merkwürdig,…
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Der eigene Blick entsteht nicht nach Rezept
„Hört niemals damit auf zu Experimentieren und auszuprobieren!“Laura Helena Wenn aus Ausprobieren ein eigener Stil entsteht Irgendwann kennt man seine Kamera. Man weiß, welche Einstellungen funktionieren, hat vielleicht ein Lieblingsobjektiv gefunden und entwickelt seine Bilder nach einem vertrauten Schema. Das ist angenehm. Schließlich bedeutet Erfahrung auch, nicht jedes Mal bei null anfangen zu müssen. Doch genau darin kann eine kleine Falle liegen: Was zuverlässig funktioniert, wird schnell zur Gewohnheit. Und aus Gewohnheiten können Grenzen entstehen, die wir irgendwann gar nicht…
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Die Kunst des Weglassens – was K. C. Cole über Blende, Pupille und Fotografie verrät
„Die Blende einer Kamera und die Pupille sind nicht dazu da, Informationen hereinzulassen, sondern dazu, welche auszublenden.“K. C. Cole zugeschrieben Manchmal entsteht ein Bild durch das, was fehlt Wenn wir über eine Blende sprechen, geht es meistens um Licht. Große Blende, kleine Blendenzahl, viel Licht. Kleine Blende, große Blendenzahl, wenig Licht. Dazu kommen Schärfentiefe und Beugung, und schon befinden wir uns mitten in der Fototechnik. Das Zitat von K. C. Cole lenkt den Blick jedoch in eine andere Richtung. Plötzlich…








