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Nassplattenfotografie – als Fotografieren noch eine Dunkelkammer brauchte
Stell dir vor, du möchtest unterwegs ein Landschaftsfoto machen. Kamera aufstellen, Bild gestalten, belichten – und weiter geht es. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte daraus ein deutlich größeres Unternehmen werden. Wer mit dem Nasskollodiumverfahren fotografierte, brauchte nicht nur Kamera, Objektiv und Glasplatten. Die Platte musste unmittelbar vor der Aufnahme lichtempfindlich gemacht und anschließend noch im feuchten Zustand belichtet und entwickelt werden. Wer außerhalb des Ateliers fotografierte, nahm deshalb praktisch seine Dunkelkammer mit. Das klingt aus heutiger Sicht…
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Rodinal
Der Klassiker unter den Schwarzweiß-Entwicklern Manche Produkte begleiten die Fotografie ein paar Jahre, andere ein paar Jahrzehnte. Und dann gibt es Rodinal. Der Schwarzweiß-Filmentwickler geht auf das Jahr 1891 zurück und wird in weiterentwickelter Form bis heute verwendet. Damit gehört er zu den großen Konstanten der analogen Fotografie. Seine lange Geschichte allein wäre allerdings noch kein Grund, heute einen Film damit zu entwickeln. Interessant ist Rodinal vor allem wegen seiner besonderen Arbeitsweise: Der Entwickler ist hoch konzentriert, wird für den…
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Warum man in einer digitalen Welt auch analog fotografieren sollte
Die Fotografie ist heutzutage zwar überwiegend digital, aber der Einfluss des Films ist bis heute spürbar. Von Foto-App-Filtern, die den Look von Filmen nachahmen, bis hin zu neuen Digitalkameras, die wie klassische Kameras aussehen sollen, beeinflusst der Film weiterhin, wie wir die Ästhetik der Fotografie im Allgemeinen wahrnehmen. Im Kern unterscheidet sich eine Filmkamera nicht wesentlich von der digitalen.
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Wie entwickel ich einen Schwarzweiss-Film?
Ich wurde mal wieder gefragt, warum ich meine Schwarzweißfilme selbst entwickle und wie der eigentliche Prozess dabei ist. Da detailliert nachgefragt wurde, stellte ich fest, dass dieser Prozess bis zum fertigen Negativ doch immer noch viele Fragen aufwirft. Ich versuche es mal einfach zu beschreiben.
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Wie wird aus dem Farbnegativ ein „richtiger“ Positivabzug?
Wer ein Farbnegativ gegen das Licht hält, sieht zunächst wenig Vertrautes: helle Stellen erscheinen dunkel, die Farben wirken merkwürdig und über allem liegt ein orangefarbener Schleier. Erst im Fotolabor oder nach der Digitalisierung entsteht daraus wieder ein natürlich wirkendes Bild. Doch was ist dabei eigentlich „richtig“? Warum sieht dasselbe Negativ in verschiedenen Scanprogrammen unterschiedlich aus? Und welche Version kommt der ursprünglichen Aufnahme am nächsten? Die kurze Antwort lautet: Ein Farbnegativ enthält kein fertiges Positivbild. Es ist der Ausgangspunkt für eine…
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Zurück zu den Grundlagen: Die „Sunny 16 Rule“ in der Fotografie verstehen
Im Leben werden wir manchmal mit bestimmten unübersehbaren Wahrheiten konfrontiert, Wasser wird immer bergab fließen, W-LAN ist nicht verfügbar wenn du es benötigst, und dein Lieblingsgetränk ist im Laden ausverkauft. Es gibt auch einige selbstverständliche Wahrheiten, die wir akzeptieren müssen, wenn es um Fotografie geht; eines Tages wirst du deine eigene Belichtung manuell einstellen müssen. Wenn du vorher nur im Automatikmodus oder im Blenden- und Blendenprioritätsmodus fotografiert hast, kann dies eine enorme Herausforderung sein.

















