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Fotos aussortieren – warum du mit dem Löschen besser noch etwas wartest
Nach einer Fototour kenne ich meistens zwei ziemlich unterschiedliche Zustände. Entweder komme ich nach Hause und bin überzeugt, dass auf der Speicherkarte mindestens ein halbes Dutzend großartige Fotos stecken muss. Oder ich habe das Gefühl, dass diesmal überhaupt nichts funktioniert hat. Beides ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um endgültige Entscheidungen zu treffen. Denn wenn wir unsere Bilder zum ersten Mal betrachten, sehen wir nicht nur das Foto. Wir erinnern uns an den Ort, an das Licht, an die Situation und…
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Welche Fotos bleiben? Warum ein gutes Foto nicht automatisch ein gutes Wandbild ist
Es gibt Fotos, bei denen weiß ich schon kurz nach der Aufnahme: Das gefällt mir. Vielleicht stimmt das Licht besonders gut. Vielleicht gefällt mir die Bildaufteilung oder ich habe endlich genau den Moment erwischt, auf den ich gewartet habe. Später am Rechner kommt noch die Bearbeitung hinzu. Kontrast, Farben, Schärfe – alles fügt sich zusammen. Manchmal gefällt mir ein solches Bild sogar so gut, dass ich es drucken lasse und an die Wand hänge. Eigentlich die höchste Auszeichnung, die ein…
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Zwölf Bilder im Jahr – warum Ansel Adams erstaunlich wenig von uns verlangt
“Twelve significant photographs in any one year is a good crop.”Ansel Adams Sinngemäß übersetzt: „Zwölf bedeutende Fotografien in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ Häufig findet man im Deutschen auch die etwas freiere Übersetzung: „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ Der Unterschied zwischen gut und bedeutend ist allerdings wichtig. Adams wird nicht mit der Aussage zitiert, dass uns nur zwölf technisch oder gestalterisch gelungene Aufnahmen pro Jahr gelingen könnten. „Significant“ legt die Messlatte anders: Gemeint sind…








