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Bracketing
Bracketing (Belichtungsreihe) in der Fotografie bezieht sich auf die Methode, eine Reihe von Bildern desselben Motivs mit unterschiedlichen Einstellungen aufzunehmen, um sicherzustellen, dass mindestens eines der Bilder optimal belichtet ist. Typischerweise werden bei Bracketing drei Bilder aufgenommen: eines mit der Belichtung, die vom Belichtungsmesser der Kamera empfohlen wird, ein unterbelichtetes Bild und ein überbelichtetes Bild. Diese Einstellungen können entweder manuell vorgenommen oder von der Kamera automatisch eingestellt werden. Bracketing wird oft verwendet, wenn das Motiv schwierige Beleuchtungsbedingungen aufweist, wie zum…
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Brennweite
Die Brennweite ist ein wichtiger Begriff in der Fotografie und bezieht sich auf die Entfernung zwischen dem Brennpunkt einer Linse und dem Sensor oder Film in einer Kamera. Die Brennweite wird in Millimetern gemessen und gibt an, wie stark die Linse das Licht bündelt. Eine kurze Brennweite (wie z.B. 24mm) erfasst einen weiten Bereich und hat einen weiten Sichtwinkel, was besonders für Landschaftsaufnahmen oder Innenräume geeignet ist. Eine lange Brennweite (wie z.B. 200mm) hingegen beschränkt den Sichtwinkel und zoomt näher…
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Bulb
Langzeitbelichtung ohne festgelegte Belichtungszeit Manchmal reichen die üblichen Verschlusszeiten einer Kamera nicht aus. Vielleicht möchtest Du die Bewegung von Wolken über mehrere Minuten sichtbar machen, Lichtspuren aufnehmen oder bei Nacht so lange belichten, bis genügend Licht auf dem Sensor angekommen ist. Genau dafür gibt es Bulb. Die Funktion gibt Dir die Kontrolle darüber, wann eine Belichtung endet – statt Dich auf eine vorher eingestellte Verschlusszeit festzulegen. Was bedeutet Bulb und wie funktioniert es? Bulb ist eine Einstellung für Langzeitbelichtungen, bei…
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C-41
C-41 ist ein Farbentwicklungsprozess für die Entwicklung von Farbnegativen in der Fotografie. Es handelt sich dabei um ein Standardverfahren, das von den meisten professionellen und Hobby-Labors verwendet wird, um Farbnegative zu entwickeln. Der C-41-Prozess besteht aus drei Schritten: der Entwicklung, der Unterbrechung und der Fixierung. Dabei wird das belichtete Negativ in einer chemischen Lösung entwickelt, die die Silberhalogenid-Kristalle im Film zu metallischem Silber reduziert und gleichzeitig die farbigen Silberhalogenid-Komplexe freisetzt. Anschließend wird der Entwicklungsprozess durch eine Unterbrechungslösung gestoppt, bevor der…
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Calotypie-Verfahren
Das Calotypie-Verfahren, auch bekannt als „Talbotypie“, ist eine fotografische Technik, die von William Henry Fox Talbot in den 1840er Jahren entwickelt wurde. Es ist eine Weiterentwicklung des von ihm erfundenen Negativ-Positiv-Verfahrens, das die Grundlage für die moderne Fotografie bildet. Das Calotypie-Verfahren erlaubt es, eine höhere Bildqualität und Schärfe als beim Negativ-Positiv-Verfahren zu erzielen. Dabei wird ein lichtempfindliches Papier, das mit Silberiodid beschichtet ist, mit einer Lösung aus Silbernitrat und Kaliumjodid behandelt. Anschließend wird das Papier in einer Dunkelkammer belichtet, indem…
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Camera obscura
Die Camera obscura ist eine optische Vorrichtung, die bereits seit dem antiken Griechenland bekannt ist. Das Prinzip beruht darauf, dass Licht durch ein kleines Loch in eine abgedunkelte Kammer fällt und auf der gegenüberliegenden Wand ein verkleinertes und auf dem Kopf stehendes Bild des Außenraums erzeugt. Die Camera obscura wurde im 16. Jahrhundert als Hilfsmittel für Maler populär, die damit die perspektivischen Verzerrungen bei der Darstellung von Räumen und Objekten vermeiden konnten. Hierbei wurde das Bild, das durch das Loch…

















